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Produktlebenszyklusmodell

Das Produktlebenszyklusmodell wird in 3 Varianten verwendet:

  1. Status des eigenen Produktes absolut
  2. Status des eigenen Produktes im Lebenszyklus des Produktsegmentes
  3. Status der Produkte eines Unternehmen im Marktlebenszyklus

Umsatz und Gewinn

Spezifika Markteinführung

Produkt Pilotprojekte, Erstverkäufe, Qualitätsthemen
Umsatz niedrig, Erstkäufe
Wettbewerber wenige, bei großen Innovationen keine
Kosten hohe Markteinführungskosten durch Promotion, Regionen und Betreuung
Deckungsbeiträge negativ, gering
Kundentypen Innovatoren
Ziel erfolgreiche Pilotprojekte, Produktbekanntheit
Phasenende Produkt ist im Markt akzeptiert, Absatz steigt deutlich

Spezifika Marktwachstum

Produkt Variantenbildung zur Differenzierung, add. Marktsegmente und Regionen
Umsatz stark steigend
Wettbewerber zunehmend
Kosten mittel für weitere Markteinführungen Regionen und Varianten
Deckungsbeiträge rascher Anstieg zum Maximum
Kundentypen frühe Adoptoren, frühe Mehrheit
Ziel hohe Umsätze mit guten Margen
Phasenende Gewinnmaximum

Spezifika Marktreife und-sättigung

Produkt Produktweiterentwicklung, Midlife Kick
Umsatz stagnierend bis Beginn sinkend
Wettbewerber maximaler Wettbewerbsdruck
Kosten Erhaltungsaufwand mittel, vielleicht Midlife Kick-Aufwand
Deckungsbeiträge Preisdruck wächst, DB positiv aber sinkend
Kundentypen späte Mehrheit
Ziel Gewinnoptimierung, Bestandssicherung
Phasenende Umsatzeinbruch, Preisverfall

Spezifika Marktrückgang

Produkt Variantenreduzierung, Ausstieg, Einführung Folgeprodukt
Umsatz stark sinkend
Wettbewerber Ausstieg von Wettbewerbern
Kosten sinkend, Risiko Betreuungskosten, Auslauf von Zulieferteilen
Deckungsbeiträge Übergang ins Negative
Kundentypen Nachzügler
Ziel Kostensenkung / Ausstieg
Phasenende Marktausstieg

Produktlebenszyklus aus Käufersicht

Produktlebenszyklus und BCG-Matrix